Arne_Voelkel_Header.png

Arne Völkel
Diemelstraße 58
44287 Dortmund

Mobil: 0152/54037626
Festnetz: 0231/5310111

info@arne-voelkel.de
www.arne-voelkel.de
www.praevention-burnout.de

Aktuell

Studie: Grenzen professioneller Arbeit

Risikofaktoren für Arbeitsqualität und Gesundheit (Goethe-Universität, Sigmund-Freud-Institut, TU Chemnitz) (2012)

Die Studie zeigt, dass soziale Anerkennung am Arbeitsplatz das Burnout-Risiko reduziert. Arbeitgeber sollen in die Organisationskultur investieren, so die Empfehlung angesichts der Befragungsergebnisse. Datengrundlage ist die Befragung von fast 900 Supervisoren der Deutschen Gesellschaft für Supervision, die seit Jahren überwiegend Profit- und Non-Profit-Organisationen im sozialen Bereich wie Krankenhäuser, Schulen, Kinder- und Jugendhilfe beraten. Die Supervisoren geben in der Studie nicht nur aussagekräftige Einschätzungen der turbulenten Veränderungen in der Arbeitswelt, sondern suchen mit Einzelpersonen und Teams auch nach konstruktiven Handlungsalternativen.

Die gesamte Studie finden Sie hier: klicken 

Umfrage: So gestresst sind die Deutschen

  • 63 Prozent der weiblichen Befragten gaben an, gestresst zu sein, unter den Männern waren es nur 52 Prozent. Während bei den Frauen knapp ein Viertel unter Dauerdruck steht, ist es bei den Männern nicht einmal jeder Fünfte. Das Stressempfinden steigt ab dem 18. Geburtstag an und erreicht mit 36 bis 45 Jahren den Höhepunkt.
  • In Orten mit weniger als 20.000 Einwohnern gaben nur 21 Prozent der Befragten an, gestresst zu sein. Die Stresshochburgen sind Städte mit mindestens 500.000 Einwohnern, dort berichteten 32 Prozent von Stress.
  • Mit dem Bildungsgrad steigt der Stresslevel. Bei den Befragten mit einem Hauptschulabschluss berichteten noch 53 Prozent von einem entspannten Alltag, bei einem mittleren Abschluss kehrten sich die Verhältnisse bereits um. Hier empfinden 63 Prozent Druck im Alltag, bei den Abiturienten sind es 66 Prozent.
  • Von den Deutschen, die weniger als 1500 Euro pro Monat zur Verfügung haben, empfindet nur jeder Dritte die Arbeit als bedeutenden Stressfaktor - in den Gehaltsklassen ab 4000 Euro sind es doppelt so viele.

Quelle: 30.10.2013, Spiegel

Artikel: Zu platt fürs Privatvergnügen

  • Mehr als jeder Fünfte (22 Prozent) ist am Abend oft zu erschöpft, um privaten Verpflichtungen nachzukommen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage der gesetzlichen Kranken- und Unfallversicherungen. Außerdem lässt rund jeder Sechste (18 Prozent) hin und wieder wegen des Jobs private Termine ausfallen.
  • Dass Privates zu kurz kommt, liegt nicht zuletzt an Überstunden. So stimmt mehr als jeder Dritte (38,5 Prozent) der Aussage zu, dass bei seiner Tätigkeit Mehrarbeit erwartet wird. Immerhin rund jeder Fünfte (21,7 Prozent) soll für den Job auch in der Freizeit erreichbar sein. Von dieser Gruppe fühlt sich jeder Dritte deshalb belastet. Etwa 18 Prozent der Befragten gaben an, private Aktivitäten ausfallen zu lassen, weil sie in der Freizeit für den Arbeitgeber erreichbar sind.  
  • Befragt wurden 1960 Berufstätige vom Marktforschungsinstitut Academic Data im Auftrag der Initiative Gesundheit und Arbeit (IGA). Sie ist ein gemeinsames Projekt Kranken- und Unfallversicherungen, das helfen soll, arbeitsbedingten Gefahren vorzubeugen.

Quelle, Spiegel, 06.08.2014